Vorbilder für aktive Mitmenschlichkeit geehrt

EhrenzeichenFür ihr ehrenamtliches Engagement überreichte Bürgermeister Dr. Adolf Bauer Heinz Knauth und Erwin van Eckert das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern, Dietmar Prager, Günter Oßwald und Bernhard Huth das Ehrenzeichen am Bande für langjährige Dienstzeit beim bayerischen Roten Kreuz und Michael Gütling, Reiner Schieder und Günter Müller das Ehrenzeichen am Bande für 40-jährige Dienstzeit beim Technischen Hilfswerk.

„Sie alle haben sich jahrzehntelang unentgeltlich und uneigennützig für die Gemeinschaft und für ihre Mitmenschen engagiert“, betonte Dr. Bauer bei der Feierstunde: „Sie tun weit mehr als ihre Pflicht und werden aktiv, wo andere nach dem Staat rufen und selbst untätig bleiben.“ Die Geehrten seien Vorbilder, die zum Nachahmen einladen und zum Mitmachen motivieren: „Sie sind Vorbilder für aktive Mitmenschlichkeit und gelebte Solidarität, für eine Gesellschaft des Miteinanders und Füreinanders“, so Dr. Bauer.

Heinz Knauth ist seit 50 Jahren ehrenamtlich im Sport beim Heimatverein VfL Volkach und seit über 40 Jahren beim TSV Lengfeld tätig. Seit elf Jahren setzt er sich als Ehrenamtsbeauftragter für die Belange der Sportler ein und gehört seit zwölf Jahren der Seniorenvertretung beziehungsweise dem Seniorenbeirat der Stadt Würzburg an.

Erwin van Eckart begann sich 1955 im TSV Jahn 1892 Würzburg e.V. zu engagieren. Er gründete eine Seniorenabteilung, eine Ski-Gymnastikgruppe, eine Judo- und Kendo-Abteilung, organisierte Skifreizeiten, Wochenendfahrten und vieles mehr. Zeitweise führte er denn Verein als Vorsitzender. Auch im Seniorenbeirat der Stadt Würzburg engagierte er sich und schaffte interessante Aktivitäten für Senioren in Würzburg.

Dietmar Prager ist seit 1973 aktives Mitglied der Wasserwacht Würzburg. Durch seine Fachkompetenz in der Wasserrettung leistete er außerordentliche Dienste wie auch in der Jugendarbeit und der Ausbildung. Seine Ortsgruppe kennt ihn als Persönlichkeit mit großem Engagement und Motivation, auf die sie auch bei baulichen Maßnahmen im Wasserwachthaus zählen kann.

Günter Oßwald ist Gründungsmitglied des Jugendrotkreuzes und seit 1971 in der Sanitätskolonne Rottenbauer tätig. Mit großer Motivation leitete er alle Übungsveranstaltungen in Rottenbauer und nahm als Lagerleiter am Zeltlager des Jugendrotkreuzes teil.
Bernhard Huth ist seit 1973 aktives und sehr engagiertes Mitglied des Bayerischen Roten Kreuzes. Seine Begeisterung für das Element Wasser lebte der ehemalige Chef der Wasserschutzpolizei auch in der Ortsgruppe der Wasserwacht Würzburg aus.

Als ehrenamtlicher Referent bringt sich Bernhard Huth seit Jahrzehnten in die Fortbildung der Bootsführer der Kreiswasserwacht ein.

Reiner Schieder ist seit 1972 Mitglied beim Technischen Hilfsdienst in Würzburg. Nachdem er 1973 seinen Einsatzbereich im Instandsetzungs-Zug übernahm, erfüllte er später auch die Aufgaben des Gruppenführers in der Gas-Wasser-Gruppe. 1986 wechselte er in den THW-Bergungszug. Besondere Einsätze leistete Schieder 1992 bei einem Hilfstransport nach Russland, im Elb-Hochwassereinsatz 2002 und im Hochwassereinsatz in Passau und Deggendorf im vergangenen Jahr.

Günter Müller ist bereits mit 19 Jahren Mitglied beim Technischen Hilfswerk geworden. 1973 nahm er dann seine Tätigkeit beim Instandsetzungs-Zug auf. Von 1980 bis 2001 führte er dann den THW Ortsverband Würzburg als Ortsbeauftragter und koordinierte unter anderem einen Hilfstransport nach Russland. Auch nach seiner Amtszeit als Ortsbeauftragter steht er dem THW Würzburg als Fachberater mit rat und tat zur Seite.

Michael Gütling ist seit 1973 Mitglied des THWs und begann im gleichen Jahr seine Tätigkeit im Bergungszug. Seit 1991 ist er auch Kraftfahrer-Ausbilder am Standort Würzburg Gütling nahm als Fahrer an einem Hilfstransport nach Russland teil und war von 1995 bis 2006 Zugführer im Ortsverband, Seit 2006 ist er stellvertretender Ortsbeauftragter.

Die Geehrten zusammen mit Bürgermeister Dr. Adolf Bauer (vorne links),Landtagsabgeordneten Oliver Jörg (5.v.r.) und Stadtrat Rainer Schott (hinten Mitte).
Foto: Christian Weiß

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