Hemmen verengte Vorstellungen von Ehrenamt und eingefahrene Strukturen Offenheit für neue Ansätze der Partizipation und des Engagements?

Aktiv im Alter - Foto: Rainer Sturm pixelio.de
Als ich vor Kurzem die ersten Evaluationsergebnisse aus dem Programm „Aktiv im Alter“ las, war ich über eine Aussage schon erstaunt. Diese möchte ich hier zitieren:

An einigen Standorten wird das Ehrenamt gleichgesetzt mit dem Engagement in Vereinen. Die Vereine prägen die lokale Kultur des Engagements. Sie bieten eine wertvolle Grundlage
für die soziale und kulturelle Produktivität und Stabilität von Gemeinden. Sie sind aber nicht immer offen für neue Formen der Partizipation und des Engagements und verschließen sich so Bürgerinnen und Bürgern, die an neuen Formen interessiert sind. An einigen Standorten musste die Erfahrung gemacht werden, dass die in „Aktiv im Alter“ auch geförderten, nicht vereinsgebundenen Engagement- und Partizipationsformen als Konkurrenz erlebt werden. Das behindert die Entstehung neuer Projekte und verhindert die Gewinnung im Verein bisher nicht Engagierter, die für die Gestaltung des demographischen Wandels hoch bedeutsam sein können.

Für mich stellt sich nun die Frage, wie das in Würzburg und Umgebung ist. Bitte für Antworten die Kommentarfunktion benutzen.

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