Veranstaltungsprogramm 2014/2015 der Betreuungsstelle – Beratungsstelle für Betreuer


Die Betreuungsstellen der Stadt und des Landkreises Würzburg haben erneut gemeinsam ein Veranstaltungsprogramm für ehrenamtliche Betreuer, Bevollmächtigte und Interessierte zusammengestellt.

Die Fachvorträge sollen Ihnen die Gelegenheit bieten, sich über Vorsorgemöglichkeiten, sowie über Entwicklungen im Betreuungsrecht und angrenzende Themen zu informieren. Alle Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt und dem Landkreis Würzburg sind herzlich dazu eingeladen. Die Teilnahme ist in der Regel kostenlos.

Zur besseren Planung ist Ihre schriftliche Anmeldung erforderlich, die Sie auch gerne per E-Mail an uns senden können.

Wer sich gerne als ehrenamtliche Betreuerin oder ehrenamtlicher Betreuer engagieren möchte, oder persönliche Beratung zu den Themen Betreuungsrecht und Vorsorgevollmachten wünscht, kann sich auch direkt an die zuständige Betreuungsstelle wenden.

Donnerstag, 18.09.2014, 17.00 Uhr
Einführung für (neue) ehrenamtliche Betreuer/innen und Bevollmächtigte
Die Rechte und Pflichten eines ehrenamtlichen gesetzlichen Betreuers oder Bevollmächtigten (im Rahmen einer Vorsorgevollmacht).
Der Handlungsbedarf bei der Übernahme einer Betreuung/Vorsorgevollmacht.
Mögliche „Gefahrenquellen“.
Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten.

Referent:
Athanasios Tsarouchis, Diplom Pädagoge Betreuungsstelle Stadt Würzburg

Veranstaltungsort:
Falkenhaus Max-Dauthendey-Saal (Haupteingang, Stadtbücherei, 2. Stock) 97070 Würzburg
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Dienstag, 07.10.2014, 17.30 Uhr
Patientenverfügung
Ärztliche Behandlungen, auch solche vor dem möglichen Ende des Lebens, bedürfen der Einwilligung des Patienten. Eine solche Einwilligung kann aber nicht mehr eingeholt werden, wenn der Betroffene seine Einwilligungsfähigkeit verloren hat, wie z. B. durch Krankheit. Damit andere im Sinne eines Kranken oder Sterbenden handeln können, ist es sinnvoll, beizeiten eine Patientenverfügung aufzusetzen. Wer im Ernstfall lebensverlängernde Maßnahmen wie Beatmung oder künstliche Ernährung ausschließen möchte, sollte dies darin vorsorglich schriftlich dokumentieren.

Referent:
Werner Nied, Rechtsanwalt und Berufsbetreuer, unterstützt durch den Beratungsdienst der Sparkassen

Veranstaltungsort:
Matthias-Ehrenfried-Haus, Bahnhofstr. 4 – 6, 97070 Würzburg

Veranstalter:
Betreuungsverein Sozialdienst Katholischer Frauen
In Kooperation mit dem Matthias-Ehrenfried-Haus
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Donnerstag, 16.10.2014, 17.30 Uhr
Vorsorgevollmacht und Betreuunngsverfügung
Menschen jeden Alters können aufgrund eines Unfalls, einer psychischen Krankheit, einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung oder altersbedingt in die Lage kommen, wichtige Angelegenheiten ihres Lebens ganz oder teilweise nicht mehr selbst regeln zu können. Man ist dann auf die Hilfe anderer angewiesen. Die Vorsorgevollmacht ermöglicht ein hohes Maß an Selbstbestimmung, in dem Personen des Vertrauens wie z. B. der Ehegatte oder die Kinder vorsorglich bevollmächtigt werden, damit diese dann im Bedarfsfall stellvertretend handeln können.

Referent:
Werner Nied, Rechtsanwalt und Berufsbetreuer, unterstützt durch den Beratungsdienst der Sparkassen

Veranstaltungsort:
Matthias-Ehrenfried-Haus, Bahnhofstr. 4 – 6, 97070 Würzburg

Veranstalter:
Betreuungsverein Sozialdienst Katholischer Frauen
In Kooperation mit dem Matthias-Ehrenfried-Haus
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Mittwoch, 12.11.2014, 17:00 Uhr
Die Zusammenarbeit des ehrenamtlichen Betreuers bzw. Bevollmächtigten mit dem Betreuungsgericht
Im Rahmen der ehrenamtlichen Tätigkeit als Betreuer und zum Teil auch als Bevollmächtigter müssen dem Gericht diverse Unterlagen vorgelegt, bzw. bei Gericht verschiedene Genehmigungen beantragt werden. Die Rechtspfleger des Betreuungsgerichts informieren zu folgenden Themen:
Vermögensverzeichnis, Betreuerbericht, Rechnungslegung, Schlussbericht, Aufbewahrungsfristen, Beantragung der Aufwandsentschädigung,
sowie zur Beantragung gerichtlicher Genehmigungen für folgende Bereiche:
im Rahmen der Vermögensverwaltung,
bei Wohnungskündigung / Wohnungsauflösung,
im Rahmen der Gesundheitsfürsorge,
für unterbringungsähnliche Maßnahmen,
für die Unterbringung in der Psychiatrie oder auf einer beschützender Station.

Referenten:
Katharina Stolz, Rechtspflegerin, Betreuungsgericht Würzburg
Michael Mog, Rechtspfleger, Betreuungsgericht Würzburg

Veranstaltungsort:
Landratsamt Würzburg, Sitzungssaal 2, Haus 2, Zeppelinstraße 15, 97074 Würzburg
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Dienstag, 03.02.2015, 17.00 Uhr

Das Vermüllungssyndrom
Angehörige, Vermieter oder Nachbarn einer Person, deren Wohnung vermüllt ist, fragen sich oft, was sie tun können. Das Gesundheitsamt informiert über die Möglichkeiten und Grenzen des Eingreifens. Es werden geeignete Hilfs- und Interventionsmöglichkeiten aufgezeigt.

Referentinnen:
Wibke Schmidt und Karin Drechsel, Landratsamt Würzburg – Gesundheitsamt

Veranstaltungsort:
Landratsamt Würzburg, Sitzungssaal 2, Haus 2, Zeppelinstraße 15, 97074 Würzburg
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Dienstag, 24.02.2015, 16.30 Uhr

Die Anwendung lebenserhaltender Maßnahmen am Lebensende

Betreuer und Bevollmächtigte müssen für ihre Schutzbefohlenen an deren Lebensende im Bedarfsfall schwierige Entscheidungen treffen. In Situationen wie z. B. nach einem schweren Schlaganfall oder bei einer weit fortgeschrittenen Demenz stellt sich oft die Frage, ob und welche lebenserhaltenden Maßnahmen (noch) ergriffen werden sollen. Viele fühlen sich damit überfordert, insbesondere wenn die Zeit drängt. Der Referent wird bei dieser Veranstaltung unter anderem auf folgende Fragen eingehen:
Welche Maßnahmen machen am Lebensende noch Sinn?
Verhungert und verdurstet ein Mensch qualvoll, der nicht mehr schlucken kann oder will, wenn er nicht durch eine Sonde ernährt wird?
Welche Alternativen gibt es zur Sondenernährung?
Was kann die Palliativmedizin leisten?
Wo bekommen Betreuer und Bevollmächtigte in solchen Situation Beratung und Unterstützung?

Referent:
Dr. med. Rainer Schäfer, Chefarzt Palliativstation Juliusspital

Veranstaltungsort:
Palliatvakademie Juliusspital, Juliuspromenade 19, 97070 Würzburg
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Donnerstag, 12.03.2015, 10.00 Uhr

Einführung für (neue) ehrenamtliche Betreuer/innen und Bevollmächtigte
Die Rechte und Pflichten eines ehrenamtlichen gesetzlichen Betreuers oder Bevollmächtigten (im Rahmen einer Vorsorgevollmacht)
Der Handlungsbedarf bei der Übernahme einer Betreuung/Vorsorgevollmacht
Mögliche „Gefahrenquellen“
Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten.

Referentin/en:
Eberhard Blenk, Dipl. Sozialpädagoge (FH), Leiter der Betreuungsstelle Landkreis Würzburg
Ulrich Gotthard, stellv. Leiter der Betreuungsstelle Landkreis Würzburg
Christina Kreissl, Dipl. Sozialpädagogin (FH), Mitarbeiterin der Betreuungsstelle Landkreis Würzburg
Gabriele Kornberger, Mitarbeiterin der Betreuungsstelle Landkreis Würzburg

Veranstaltungsort:
Landratsamt Würzburg, Sitzungssaal 2, Haus 2, Zeppelinstr. 15, 97074 Würzburg
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Dienstag, 14.04.2015, 17:00Uhr

Das Seniorenpflegeheim „Hans-Sponsel-Haus“
Besichtigung der Senioreneinrichtung der AWO nach Renovierung und Erweiterung mit vielfältigen Informationen zum Angebot der verschiedenen Wohn- und Pflegeformen (einschließlich beschützender Abteilung), Versorgungsmöglichkeiten und Freizeitangebote für Senioren.

Referent:
Jürgen Görgner, Heimleitung Hans-Sponsel-Haus

Veranstaltungsort:
Hans-Sponsel-Haus, Frankenstr. 193 – 195, 97078 Würzburg
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Donnerstag, 16.04.2015, 17.00 Uhr

Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

Was geschieht, wenn ich z.B. durch Krankheit, Unfall oder im Alter meine eigenen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann? Auch engste Angehörige haben ohne schriftliche Vollmacht kein Recht, die finanziellen, medizinischen, persönlichen und sonstigen Angelegenheiten zu regeln, Willenserklärungen für eine andere Person abzugeben, Verträge und Einverständniserklärungen stellvertretend zu unterschreiben. Lässt sich eine Betreuung vermeiden? Wie kann man sicherstellen, dass der eigene Wille beachtet wird? Sind Vollmachten immer eine gute Lösung? Oder ist doch eine gesetzliche Betreuung zu bevorzugen? Formular oder notarielle Beurkundung? Welche Kosten entstehen?

Referentin:
Iris Schneider, Dipl. Sozialpädagogin (FH), Leiterin der Betreuungsstelle Stadt Würzburg

Veranstaltungsort:
Falkenhaus Max-Dauthendey-Saal (Haupteingang, Stadtbücherei, 2. Stock) 97070 Würzburg
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Wenn Sie sich für die eine oder andere Veranstaltung interessieren, so melden Sie sich bitte dazu an. Ihre schriftliche Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen erforderlich! Dazu benutzen Sie bitte das Anmeldeformular oder schreiben eine e-mail an betreuungsstelle@stadt.wuerzburg.de .

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Ein Gedanke zu „Veranstaltungsprogramm 2014/2015 der Betreuungsstelle – Beratungsstelle für Betreuer

  • 16. April 2015 um 11:15
    Permalink

    Tolle Sache

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