VCD Mainfranken-Rhön mit neuem Vorstand

SAMSUNG DIGITAL CAMERABestätigt wurden der Vorsitzende Dr. Christian Loos und seine Stellvertreterin Hildegard Eisenmann. Als neuer Stellvertretender Vorsitzender wurde Aljoscha Labeille gewählt. Eva Englert wird sich in Zukunft um die Finanzen des Vereins kümmern. Neben die Wiedergewählten Werner Raithel-Gross, Jan Bühler und Fred Stahl unterstützen als neue Beisitzer Maud Labeille und Manfred Dürr die Arbeit des Vorstands.

Gerd Weibezahl, der als Vorstand und Vertreter des Landesverbands des VCD Gast der Versammlung war, lobte das mustergültige Engagement des Kreisverbands Mainfranken-Rhön. Der KV mit Sitz in Würzburg sei einer der aktivsten lokalen Gruppen des VCD.

Der alte und neue Vorsitzende Dr. Loos zog eine positive Bilanz des letzten Jahres: „Dem VCD ist es gelungen, sich in wichtigen verkehrspolitischen Fragen der Region einzumischen. Damit sind wir sicher auch bei einigen Politikern angeeckt.“ So kritisierte der VCD bereits im Juli den völlig misslungenen Beitritt des Landkreises Main-Spessarts zum VVM, was sich zu einer monatelang geführten Debatte ausweitete.

Als politische Priorität für die kommenden Monate nennt der neue Stellvertretende Vorsitzende Aljoscha Labeille, die Belange der Fußgänger stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen. „Die Unterordnung der Stadt unter das Auto hat die Fußgänger in den letzten Jahrzehnten an den Rand gedrängt. Auch heute noch finden sich in Würzburg viel zu schmale Fußwege, da dem parkenden Autoverkehr hier nach wie vor der Vorrang eingeräumt werde. Insbesondere mobilitätseingeschränkte Personen müssen darunter leiden,“ so Labeille weiter. „Ein weiterer Schwerpunkt wird der Radverkehr in Würzburg sein, der endlich entscheidend vorankommen muß, sowie natürlich der Einsatz für den Ausbau der Straßenbahn und die Verwirklichung der
Mainfranken-S-Bahn auf bestehenden Strecke mit neuen Haltepunkten und dichtem Takt, die der VCD seit langem fordert“. „Nur mit substantiellen Verbesserungen im ÖPNV und Radverkehr kann die Feinstaubproblematik in Würzburg bekämpft werden“ fasst Dr. Loos zusammen, zeigt sich aber zugleich optimistisch, daß mit dem neuen OB und Stadtrat hier endlich der notwendige Mut zu Veränderungen da sei.

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