Seniorenvertretung Würzburg: Engagement total

Vielfältiges und erfolgreiches Engagement für Würzburgs Senioren

Der Arbeitskreis 4 der Würzburger Seniorenvertretung (zuständig für „Aktivität im Alter: Sport, Freizeit, Bildung, Kultur) hat im Jahr 2011 wieder eine Reihe von Aufgaben angepackt, d.h.: verschiedene Projekte erfolgreich umsetzen oder erfolgversprechend auf den Weg bringen können. Geleitet wird die Fachgruppe von Manfred Lindner aus Versbach und seinem Stellvertreter Heinz Knauth aus Lengfeld.

Ihrem Rechenschaftsbericht aus der jüngsten Vollsitzung der Seniorenvertretung war zu entnehmen, daß neben der Mitwirkung an der Neugestaltung der Seniorenbeirats-Satzung einzelne Kolleginnen und Kollegen aus dem AK 4 auch im Redaktionsteam des „Seniorenforum-Wuerzburg. de“ mitarbeiten und dieser segensreichen altenorientierten Internetplattform unter der Leitung von Herbert Schmidt zu sprunghaft gestiegenen Besucherzahlen verholfen haben. Schon bald dürften die 200.000-Grenze überschritten sein. Mit Hilfe von professionellen Journalisten werden dort seniorenbezogene Artikel in verständlicher Form angeboten. Aktuelle Nachrichten, Termine, Veranstaltungshinweise und Kontaktadressen werden veröffentlicht und auch der Zugriff auf eine internetgestützte Freiwilligendatenbank ist rund um die Uhr möglich. Die Fachartikel konzentrieren sich auf Themen wie „Wohnen im Alter“ (Wohnformen, Angebote, Risiken und Chancen; Wohnen durch Hilfe), „Länger zuhause wohnen“ Hausnotrufsysteme und Telefonketten, häusliche Pflege sowie Barrierefreiheit durch Umbau) sowie über die notwendige „Technische Unterstützung“ im Sinne von Ambient Assisted Living (AAL).

Einzelne Mitglieder des AK4 haben an den ersten Treffen der „Socialbar“ teilgenommen und wollen sich künftig in diese jüngste Initiative des Mentors Herbert Schmidt nach Kräften einbringen, bei der es darum geht, gesellschaftsrelevante Themen vorzustellen und anschließend zu diskutieren, um auf diese Weise neue Möglichkeiten der Vernetzung, Koordination und Kommunikation entstehen zu lassen. Der AK4 hat die Entwicklung eines Notfall-Ausweises angestoßen, will auch bei der Gestaltung des Passes mitreden, der 2012 zur kostenlosen Verteilung an die Würzburger Senioren gelangen soll. Er wird alle wichtigen Informationen enthalten, die lebensrettend sein können, je früher sie der herbeigerufene Arzt/Sanitäter zur Hand hat. Geprüft wird noch, ob im Ausweis auch ein Organspende-Vermerk mit Unterschriftszeile vorgesehen werden kann.

Der AK 4, in dem auch die Versbacherin Edda Gressel engagiert mitarbeitet, läßt sich ferner die Pflege der Städtepartnerschaft mit Suhl besonders angelegen sein, die mit gegenseitigen Besuchen von Senioren-Veranstaltungen (vornehmlich der sportlichen Art) auch auf dieser Generationenebene mit Leben erfüllt werden soll. So waren die Suhler mit rd. 100 rüstigen Senioren Ende September zu Gast in Würzburg, haben an einer vom AK 4 organisierten Weinbergswanderung teilgenommen und die Exkursion mit einem anschließendem geselligen Beisammensein auf einem Heidingsfelder Hofschoppenfest ausklingen lassen.

Beteiligt hat sich der AK4 auch an der halbtagesweisen Besetzung des Messestandes des Würzburger Sportamtes auf der diesjährigen Mainfranken-Messe, um das Senioren-Sportangebot der Stadt Würzburg unter den Altersgenossen noch mehr publik zu machen und sie zur regelmäßigen Teilnahme zu animieren. Mit besonderem Nachdruck hat sich der AK4 für jeweils einen Seniorennachmittag sowohl auf dem Würzburger Frühlingsfest als auch auf dem Kilianifest stark gemacht und zugleich für einen zahlreichen Besuch erfolgreich die Werbetrommel gerührt. Solche Senioren-Nachmittage sollen zur ständigen Einrichtung werden. Ungewöhnlich erfolgreich waren auch die vom AK4 im Zuge der Städtewette „Menschen für Menschen“ zusätzlich initiierten Straßen-Sammelaktionen in der Stadtmitte. Das Gesamt-Sammelergebnis von über 64 TDM hat der Stadt Würzburg unter 24 teilnehmenden Kommunen einen beachtlichen fünften Platz eingebracht. Es soll zum Bau einer Schule in Südwestäthiopien zur Verfügung gestellt werden.

Über den Besuch des AK4 in der Würzburger Justizvollzugsanstalt und über den Sinn dieser Initiative wurde hier ausführlich berichtet.

Die Verantwortlichen des Arbeitskreises 4 (der Versbacher Manfred Lindner (2.v.re) als AK-Leiter und der Lengfelder Heinz Knauth (re) als sein Stellvertreter) mit dem Seniorensprecher Gustl Hostombe und desssen Stellvertreterin Renate Strauß. Foto: Beratungsstelle für Senioren

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