Landkreis Würzburg stellt sich vor

Seit dem 1.1.2011 ist der Landkreis Mitglied bei der Landeseniorenvertretung Bayern (LSVB).

Landrat Eberhard Nuß und Tonia Keller
Der Landkreis Würzburg, mit seinen knapp 160.000 Einwohnern und 52 Gemeinden, ist seit 01.01.2011 neues Mitglied der LSVB. Einen Grundstein für die Seniorenarbeit in und um Würzburg bildet das gemeinsame Seniorenpolitische Gesamtkonzept von Stadt und Landkreis.

Für diese Arbeit haben die beiden Kommunen den ersten Förderpreis „Kommunale Seniorenpolitik“, im Jahr 2010, des bayerischen Sozialministeriums im Bezirk Unterfranken erhalten. Ausgezeichnet werden Städte, Landkreise oder Gemeinden, die sich durch konkrete Maßnahmen in vorbildlicher Weise um die Belange älterer Menschen kümmern. Das Konzept zeichnet sich durch die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit der beiden Kommunen aus. Ebenso Professionalität, Einbeziehung aller relevanten Institutionen und Personen sowie die Dynamik bei Planung-Umsetzung-Überprüfung waren ausschlaggebend für den ersten Platz.

Landrat Eberhard Nuß freut sich über die Auszeichnung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes. Ganz besonders am Herzen liegt ihm die Anerkennung der wertvollen Arbeit der vielen ehrenamtlich Engagierten. „Ohne die im Ehrenamt tätigen Menschen wäre eine Seniorenarbeit von solcher Qualität nicht möglich“. Deshalb wurde im Landratsamt die Servicestelle Ehrenamt zur Unterstützung freiwillig engagierter Bürger eingerichtet.

Im Rahmen der Konzeptentwicklung und den dazugehörigen Workshops wurde deutlich, wie wichtig es ist, in den Gemeinden Ansprechpartner für Senioren zu gewinnen.

Die Erhebungen haben ergeben, dass von den 52 Gemeinden des Landkreises Würzburg bereits 14 eine/n Seniorenbeauftragte/n haben und acht weitere die Bildung einer Seniorenvertretung planen. In sieben Gemeinden gibt es einen Seniorenbeirat, in zwei weiteren soll ein solches Gremium in Zukunft eingeführt werden.

Eines der Ergebnisse des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes ist die Einrichtung einer Fachstelle für Seniorenfragen am Gesundheitsamt Würzburg.

Tonia Keller, welche die Fachstelle seit September 2010 betreut, kommt hier dem Wunsch der Seniorenbeauftragten des Landkreises nach Vernetzung und Unterstützung nach. Die Diplom Sozialpädagogin bietet den in der Seniorenarbeit Engagierten einen Rahmen für Erfahrungsaustausch und organisiert Qualifizierungsangebote.

„Die Seniorenarbeit ist in den einzelnen Gemeinden sehr unterschiedlich gestaltet, meine bisher gesammelten Erfahrungen haben mir gezeigt, wie weit hier die Schere auseinander geht. Es gibt wohlhabende Gemeinden, welche die Möglichkeiten haben einen Hauptamtlichen für ihre Seniorenarbeit zu beschäftigen. Andererseits sind da zahlreiche kleinere Gemeinden die über weniger Geld verfügen und ihre Seniorenarbeit komplett mit ehrenamtlich engagierten Personen schultern. Die Seniorenarbeit mit den unterschiedlichen Institutionen und Personenkreisen in den Gemeinden ist ein sehr sensibles Feld. Dies muss berücksichtigt werden, aber auch hier werden wir Möglichkeiten finden, den Anliegen gerecht zu werden“, so Keller.

Eine Beratungsstelle für Senioren und Menschen mit Behinderung von und für die Stadt Würzburg wurde bereits vor einigen Jahren eingerichtet. Diese erfolgreiche Arbeit will die Fachstelle für Seniorenfragen jetzt für Landkreisgemeinden adaptieren.

Der Landkreis Würzburg freut sich über jede Einladung und Möglichkeit des Erfahrungsaustausches sowie die Mitgliedschaft in der Landesseniorenvertretung Bayern.
Auf eine gute Zusammenarbeit!

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