In Würzburg gesund und älter werden

Zwei erwünschte Präventionsprojekte für Senioren.

Der Arbeitskreis 4 der Würzburger Seniorenvertretung bleibt in Sachen “Vernetzung des Seniorensports” am Drücker. Nach einem kürzlich stattgefundenen ersten Orientierungsgespräch mit der stv. Leiterin des Fachbereiches Sport der Stadt Würzburg, Dipl.Soz.Päd.(FH) Senja Töpfer M.S.M., kam es auf deren Vermittlung hin in diesen Tagen zu einem vertiefenden weiteren Gespräch mit Stadtrat Wolfgang Scheller, der als Ehrenvorsitzender eines großen Würzburger Sportvereins und als Mitglied des Sportbeirats der Stadt ein offenes Ohr für das Vernetzungsanliegen der beiden außer ihm am Gespräch beteiligten Projektinitiatoren Herbert Schmidt vom Seniorenforum-Wuerzburg.de und dem Seniorenvertreter Heinz Knauth hatte und erfreulicherweise ihnen gleich auch seine volle Unterstützung zusagte.

Schmidt und Knauth hatten sich auf einem themenbezogenen Seminar beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in Frankfurt zuvor schlau gemacht.

Völlig überein stimmten die drei Gesprächspartner in der Auffassung, daß es für die ältere Generation in Würzburg einen echten Gewinn bedeuten würde, wenn die vielen Sport- und Bewegungsangebote der überwiegend leistungsstarken, zukunftsorientierten Sportvereine der Stadt inkl. ihrer Fachverbände, der Kommune selbst, der Kirchengemeinden, der Alten- und Pflegeheime inkl. betreutem Wohnen und auch andere (kommerzielle) Anbieter ihre seniorenorientierten attraktiven und variantenreichen Angebote über eine Internet-Plattform vernetzt, d.h. gebündelt, präsentiert werden könnten, um damit nicht nur die Entwicklung und Verbesserung differenzierter Angebotsstrukturen voranzubringen, d.h. die Älteren besser mit Sport und Bewegung zu erreichen, sondern auch mit gezielter Vernetzung den Austausch von Resourcen zu ermöglichen und Synergieeffekte zu schaffen.

Auch die Ärzteschaft sollte im Zuge dessen daran erinnert werden, vor allem ihre sportfernen älteren Patienten zum Sport zu schicken.

Nach der momentanen Planungsphase, in der die komplexen Voraussetzungen inkl. der Problemstellungen und Herausforderungen im Zusammenwirken mit dem Sportreferat und dem Seniorenbüro der Stadt Würzburg (Dipl.Päd.(Univ) Volker Stawski) erst noch genügend gründlich ausgelotet werden müssen, empfiehlt es sich, für den weiteren Prozeß einen professionellen “Netzwerkmanager” für die notwendige Führungs-, Koordinatoren- und Moderatorenrolle zu gewinnen. “Einer muß das angedachte Netzwerkprojekt zu seinem Baby machen, der die Kooperationspartner dann auch zusammenhält; überparteilich, konfessionsneutral !”, so Stadtrat Wolfgang Scheller.

Weiterer Gesprächspunkt war auch ein für Würzburg so wünschenswerter “Senioren-Bewegungsparcour”, wie ihn die Stadt Hanau seit einiger Zeit für seine Älteren und Hochaltrigen zur gesundheitserhaltenden Nutzung anbieten kann. Ziel eines solchen Parcours ist es, Seniorinnen und Senioren zur regelmäßigen Bewegung an der frischen Luft zu motivieren.

Herbert Schmidt hat als Reiseleiter für eine Besuchergruppe aus der Würzburger Seniorenvertretung für 1. August d.J. einen Besichtigungstermin mit der Stadt Hanau vereinbaren können, den der dortige Sportamtsleiter Thomas Ritter persönlich wahrnimmt, d.h. durch die Anlage führt und der Gruppe kompetent auch Auskunft geben kann.

Als denkbarer Würzburger Standort für einen solchen Bewegungsparcour wurde zu den bereits bekannten Vorschlägen “Landesgartenschau 2018” und ehemaliges “Landesgartenschau-Gelände” als hochinteressante Alternative die zentral gelegene Sportanlage “Sanderrasen” genannt. Hier dürfte einer erwünschten baldigen Realisierung eigentlich nichts im Wege stehen, war die einheitliche Auffassung der Sitzungsteilnehmer.

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