(Gem)einsame Stadt?

Kommunen gegen soziale Isolation im Alter.

Menschen haben als soziale Wesen das Bedürfnis nach Beziehungen. Fehlt der regelmäßige Kontakt zu anderen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen, fühlen sich viele Menschen einsam. Die Forschung versteht unter Einsamkeit das subjektive Empfinden, dass die Qualität und Quantität der vorhandenen sozialen Beziehungen nicht den eigenen Erwartungen entspricht.

Einsamkeit ist daher nicht gleich Alleinsein: Ist dieses gewollt, muss es nicht schlecht sein. Einsamkeit hingegen ist mit negativen Emotionen und Auswirkungen auf die Gesundheit verbunden. Umfragen erfassen Einsamkeit meist, indem sie Erwartung und Realität gegenüber-stellen: Die Befragten sollen bewerten, inwieweit sie Aussagen wie »Ich vermisse Leute, bei denen ich mich wohlfühle« zustimmen.

Ob ein Mensch Einsamkeit empfindet, variiert daher stark mit den persönlichen Erwartungen an das eigene soziale Umfeld. Kulturelle Vorstellungen beeinflussen diese. Menschen in Osteuropa etwa haben einer Studie zufolge eine vergleichsweise niedrige »Einsamkeitstoleranz«, da starke familiäre Bindungen hier traditionell als die Norm gelten.

Die komplette Broschüre hier zum Download.

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