Coworking – nach New York, Berlin, Stuttgart und Hamburg nun auch in Würzburg

Sinnvolle Übergangsnutzung der Frankenhalle, keine Beeinträchtigung der Planung.

Mit einem ganz neuen Angebot richtet sich der neu gegründete Verein Coworking Würzburg e.V. an Kreative und Freiberufler in Würzburg. In der Veitshöchheimer Strasse 14 (gegenüber dem Kulturspeicher) bietet der Verein in Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb Congress Tourismus Wirtschaft (CTW) der Stadt Würzburg günstigen Raum zum selbständigen Arbeiten an.

Die Überlassung der Räume im Kopfgebäude der Frankenhalle stellt eine Übergangsnutzung bis zur Sanierung der Frankenhalle dar. Es besteht daher keine Behinderung der Planungen zur Weiterentwicklung des Areals.

Was in New York begonnen hat und sich in Berlin, Hamburg und München wachsender Beliebtheit erfreut, scheint auch in Würzburg sehr gut anzukommen. Unter dem Begriff “Coworking” kann man das Teilen eines gemeinsamen Büroraums verstehen, vergleichbar mit einer WG, nur eben zum Arbeiten. Im Gegensatz zu einer klassischen Bürogemeinschaft mit fixen Mietkosten ist die Nutzung nicht nur dauerhaft möglich sondern auch lediglich tageweise je nach Bedarf des Einzelnen.

Markus Heurung, Vorstand des frisch gegründeten Vereins, erklärt die Möglichkeiten: “Es sind meist junge, selbständige Berufsanfänger aus den Bereichen Programmierung, Design, Werbung und Kommunikation, die gern auf Angebote wie das unsere eingehen. Die monatlichen Einkünfte sind anfangs ja noch sehr stark schwankend, kein Mensch will
sich da hohe regelmäßige Bürokosten zumuten. Unsere Mitglieder zahlen 100 € pro Monat für einen Arbeitsplatz, den sie jeder Zeit nutzen können. Inklusive Zugriff auf Netzwerk, Besprechungszimmer und dem guten Gefühl, nicht ganz alleine zuhause arbeiten zu müssen.”

Klaus Walther, Geschäftsleiter von CTW, sieht gleich mehrere Vorteile von Coworking in Würzburg. Zum einen steigere man die Attraktivität des Wirtschafts-Standortes Würzburg
und zum anderen böte man Berufseinsteigern und Studienabgängern eine günstige Gelegenheit, auch zum Arbeiten in der Stadt zu bleiben. Er erhofft sich, dass sich der ein oder andere aus dem Gemeinschaftsbüro heraus mit einer eigenen Firma in Würzburg selbständig macht.

Der Verein bietet mehrere Arten der Mitgliedschaft an. Die oben genannte feste und die speziell geförderte für nicht-kommerzielle, künstlerische oder kulturell aktive Selbständige. Auch eine Fördermitgliedschaft wird angeboten, mit der man sich für 15 € pro Monat an dem Projekt beteiligt und dann auch begrenzt Zugriff auf einen Schreibtisch hat. Jeder Interessierte kann vorbeischauen und auch einmal für ein paar Stunden probearbeiten. Die Tatsache, dass in dem Gemeinschaftsbüro im Kopfgebäude der Frankenhalle viele Berufseinsteiger aus Marketing und Programmierung arbeiten werden, macht den Coworking Verein auch für Würzburger Unternehmen interessant. Sie können ihre Stellenangebote an das schwarze Brett anbringen lassen und werden als Sponsoren von noch dringend benötigter Ausstattung (Drucker, Kopierer, Netzwerk-Bedarf, Schränke, Displays, eine Küchenzeile und mehr) sehr gern gesehen.

Wie so etwas z.B. in Stuttgart aussieht zeigt der Beitrag von Regio-TV aus Baden-Württemberg:

Zum Starten des Videos, bitte das Bild anklicken.

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