Bürgerschaftliches Engagement

Von anderen Ländern lernen und neue Wege gehen - für mehr Bürgerschaftliches Engagement.

“In Bayern sind 3,8 Millionen Menschen bürgerschaftlich engagiert und die Bereitschaft für ein Engagement ist nach dem Ergebnis des aktuellen Freiwilligensurveys Bayern von 30 Prozent im Jahr 2004 auf 39 Prozent gestiegen. Um Menschen für ‘ihr’ Engagement zu gewinnen und Engagierte noch besser zu vernetzen, gewinnt das Internet zunehmend an Bedeutung. Deshalb wird es für Vereine, Einrichtungen und Bürgerprojekte immer wichtiger, auch die Möglichkeiten des Internets zu nutzen”, so Bayerns Sozialstaatssekretär Markus Sackmann mit Blick auf den Fachtag für “Social Media” und “Fundraising”, der in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung am 7.10.2011 im Kloster Banz stattfandt. “Der Fachtag gibt wertvolle Informationen an die Hand – vom Aufbau einer eigenen Internetseite für Vereine und Einrichtungen bis hin zum Umgang mit Blogs, Twitter und Facebook”, so Sackmann weiter.

Im Bürgerschaftlichen Engagement werde es auch immer wichtiger, Spenden für gute Projekte zu gewinnen. “Allen Akteuren für Bürgerschaftliches Engagement wird beim Fachtag anhand konkreter Beispiele gezeigt, wie sie private und öffentliche Arbeitgeber für die Finanzierung ihrer Projekte gewinnen und dauerhaft binden können”, so der Staatssekretär und ergänzte abschließend: “Es freut mich sehr, dass wir den Fachtag mit einem so attraktiven Fortbildungsangebot in die Tat umsetzen konnten. Diese Veranstaltung ist das Ergebnis meiner Delegationsreise nach Washington und New York im vergangenen Herbst. Dort habe ich aus erster Hand erfahren, wie Bürgerschaftliches Engagement in den USA organisiert, anerkannt und wertgeschätzt wird. Bemerkenswert ist dort beispielsweise das Selbstverständnis der Wirtschaft, sich mit Zeit- und Geldspenden für Bürgerschaftliches Engagement einzubringen. Auch eigene Stiftungen oder die Unterstützung von Aktionstagen gehören für die Unternehmen zum guten Ton und sind ‘Aushängeschild’. Beeindruckt war ich auch, wie die Organisationen und Vereine ganz gezielt die modernen Medien wie Internet, Facebook oder Twitter als Plattform für Bürgerschaftliches Engagement einsetzen. Für Engagementinteressierte ist es damit noch leichter, ein für sie passendes Ehrenamt zu finden.”

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