Bayern und Schweden stehen für eine moderne Familien- und Sozialpolitik!

„Wie Bayern steht auch Schweden für eine moderne Familien- und Sozialpolitik. So geht in Schweden schon seit Jahren der Krippenausbau mit einem Betreuungsgeld Hand in Hand, eben weil sie eine einseitige staatliche Lenkung von Familien in Richtung Krippe nicht wollen. Diesen Ansatz verfolgen auch wir. Wer die Sachleistung Krippenplatz, die den Staat 1000 Euro im Monat kostet, nicht in Anspruch nehmen will, weil er die Krippe nicht ideal für seine Kind hält, soll stattdessen mit dem Betreuungsgeld zumindest einen Zuschuss zu der selbst geleisteten oder privat organisierten Betreuung bekommen! Ich freue mich schon, mehr von den Erfahrungen der Schweden mit dem Betreuungsgeld zu hören“, so Bayerns Sozial- und Familienministerin Christine Haderthauer am 16.4.2012 mit Blick auf ihre Reise zu einem sozialpolitischen Austausch nach Stockholm vom 17. bis 19. April und ergänzte: „Ich werde auch die Vorschule Sälen in Stockholm besuchen. Gerade die schwedischen Vorschulen gelten ja als besonders fortschrittlich im Bereich der frühkindlichen Bildung. Hiervon möchte ich mir gerne ein Bild machen und hautnah miterleben, wie dort gearbeitet wird und wo die Vorzüge dieser Einrichtungen liegen.“

Neben ihrem Besuch in der Vorschule Sälen am 19. April wird die Ministerin während ihrer Schwedenreise auch Vertreter der Stiftungen Childhood, die sich für Kinderrechte einsetzt, und Silviahemmet, die die Verbesserung der Lebensqualität der von Demenz betroffenen Menschen und ihrer Angehörigen zum Ziel hat, treffen. Station der Reise ist zudem der Austausch mit schwedischen Politikern zu familien- und sozialpolitischen Fragen am 18. April. In einem Gespräch mit der schwedischen Gleichstellungsministerin Sabuni soll es neben dem Betreuungsgeld und der Kinderbetreuung unter anderem auch um weitere aktuelle Themen wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Frauen in Führungspositionen gehen. Mit dem schwedischen Sozialstaatssekretärin Marcelind wird Haderthauer insbesondere den demographischen Wandel und seine Auswirkungen auf die sozialen Sicherungssysteme thematisieren. Abgerundet wird die Reise am durch ein Gespräch Haderthauers mit dem schwedischen Wirtschafts- und Arbeitgeberverband.

„Erfolgreiche Politik bedeutet, auch über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich mit den europäischen Nachbarn über deren Erfahrungen und bewährte Praktiken auszutauschen. Von den Impulsen und neuen Erkenntnisse können wir alle profitieren! Wir müssen die Chancen nutzen, die ein immer enger zusammenwachsendes Europa dazu bietet“, so die Ministerin abschließend.

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