Ambient Assisted Living – kurz: AAL

Was ist das und wozu nützt es: Versuch einer kurzen Erläuterung

Definition nach Wikipedia

Ambient Assisted Living (AAL) bzw. umgebungsunterstütztes Leben umfasst Methoden, Konzepte, (elektronische) Systeme, Produkte sowie Dienstleistungen, welche das alltägliche Leben älterer Menschen situationsabhängig und unaufdringlich unterstützen. Die verwendeten Techniken und Technologien sind nutzerzentriert, also auf den Menschen ausgerichtet und integrieren sich in dessen direktes Lebensumfeld. Die Technik passt sich folgerichtig an die Bedürfnisse des Nutzers an und nicht umgekehrt. Um Kontextinformationen zu teilen, können Technologien im AAL-Umfeld sinnvollerweise modular und vernetzbar aufgebaut sein, um ein pseudointelligentes Verhalten aufzuweisen. Diese Eigenschaft ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

Die Gruppe der Anwender solcher Technik ist sehr heterogen. Sie umfasst sowohl gesunde und aktive Ältere, die hauptsächlich Lifestyle Funktionen zur Steigerung der Lebensqualität verwenden, bis hin zu multimorbiden Menschen, denen ein längeres selbstständiges Leben im häuslichen Umfeld ermöglicht werden soll. Hierbei beschränkt sich die Unterstützung nicht nur auf die direkt Betroffenen sondern bezieht explizit Pflegepersonal, Ärzte und Familienmitglieder beispielsweise durch erweiterte Kommunikationsmöglichkeiten und erleichterte soziale Interaktion mit ein.

Motivation und Zielsetzung

Im Wesentlichen wird die zunehmende Entwicklung von AAL-Technologien durch den demographischen Wandel getrieben. AAL-Technik kann dabei helfen, die massiven Kostensteigerungen im Gesundheitswesen mit aufzufangen. Ebenfalls motiviert wird AAL durch den Trend zum Alleinleben und steigende Ansprüche an die Lebensqualität. AAL-Technologien ermöglichen es zudem den steigenden Komfort- und Sicherheitsbedürfnissen gerecht zu werden, sowie die Kommunikation und Integration mit dem sozialen Umfeld zu erleichtern.

Praktisches Beispiele
Studenten an der UNI Würzburg entwickeln einen neuen Roboter als Begleitert für Ältere
Ein Assistenzsystem für Senioren entsteht. Was der rote Scooter alles kann, ist beachtlich. Just sitzt Claudia Uhlschmied auf dem Gerät, vorhin ließ sie den rollenden Roboter vorausfahren und spazierte gemächlich hinterher. Stoppt die Studentin, hält der Scooter ebenfalls an. So soll das später auch einmal im Supermarkt funktionieren. Dorthin sowie zum Arzt, in die Reinigung oder Apotheke wird der dienstbare Geist, der derzeit in der Robotikhalle der Uni Würzburg entwickelt wird, in vielleicht zwei, drei Jahren ältere Menschen zuverlässig begleiten.
Der komplette Artikel (aus Forum 55 – Mai 2011) steht hier zum Download bereit.

Dieser Artikel ist erst der Anfang. Wir beabsichtigen weitere Artikel, in leicht verständlicher Ausdrucksweise, folgen zu lassen.

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